Ratgeber Passwortschutz - Zugriff richtig schĂŒtzen

E-Mail Dienste, Internetportale, Onlineshops und soziale Netzwerke haben oft eines gemein – sie lassen unsichere Passwörter zu. Und das, obwohl dieses Passwort in Verbindung mit einem Benutzernamen, oder einer E-Mail Adresse oftmals die einzige HĂŒrde ist die ein Angreifer nehmen muss, um an persönliche Daten zu kommen.

Je einfacher und leichter das Passwort ist, desto leichter können Unbefugte sich Zugriff verschaffen und damit nicht nur persönliche und vertrauliche Informationen abgreifen, sondern darĂŒber hinaus beispielsweise auch Bestellungen tĂ€tigen, aber auch anderen wirtschaftlichen Schaden verursachen. Trotz der in Medien berichteten mangelnden Passwortsicherheit sind Passwörter wie “Passwort”, “123456”, “12345678”, aber natĂŒrlich auch Passwörter in Form des Geburtsdatums, als auch dem eigenen Nachnamen Gang und GĂ€be.

Sicheres Passwort - Passwort vor Kriminellen Hackern schĂŒtzen - Sicheres-Netz

Um den Zugang zu E-Mail Diensten, Internetportalen, Onlineshops und sozialen Netzwerken gegen Kriminelle zu schĂŒtzen, sollten Sie diesen Zugriff und damit natĂŒrlich auch das Passwort sicher gestalten. Unser Passwort-Generator unterstĂŒtzt Sie dabei, schnell wirkungsvolle sichere Passwörter fĂŒr E-Mail Dienste wie web.de FreeMail, GMX und GoogleMail, fĂŒr Onlineshops und MarktplĂ€tze wie Amazon, eBay und Zalando, bis hin zu sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Pinterest, Snapchat und Twitter und anderer Anbieter zu generieren.

DarĂŒber hinaus erhalten Sie wertvolle Tipps, worauf Sie bei der Vergabe von Passwörtern und Kennwörtern achten mĂŒssen.

8 Tipps zum sicheren Passwort

Wenngleich Sie möglicherweise das Passwort, welches ĂŒber den Passwort-Generator erstellt wird, abschreckt, desto mehr Wirkung und Schutz bietet dies gegenĂŒber Kriminellen. Doch auch Passwort-Generatoren, welche viele Portale bereits mit der Registrierung bieten, aber auch bei Passwort-Änderungen zum Einsatz kommen, entsprechen einer sehr hohen Passwortsicherheit. Dennoch werden diese meist viel zu selten in Anspruch genommen.

Tipp 1: keine leichten Passwörter verwenden

Es ist immer wieder erschreckend zu hören, aber auch zu sehen, mit welch einfachen Passwörtern ZugĂ€nge zu E-Mail-Diensten, Online-Banking, aber auch zu Online-Shops und sozialen Netzwerken abgesichert wird. Beliebt sind Vornamen, Nachnamen, beides in Kombination mit dem Geburtsjahr, aber auch einfach nur das Geburtsdatum. Das meist genutzte Passwort ist tatsĂ€chlich auch “Passwort”.

Die Verwendung solch leichter Passwörter kann man fast schon als grob fahrlĂ€ssig bezeichnen. Das ist zu vergleichen mit einer Wohnung, deren WohnungstĂŒr man offen stehen lĂ€sst, obwohl diese gut gegen EinbrĂŒche gesichert wĂ€re. In der Wohnung liegt dann noch ein dickes GeldbĂŒndel herum, obwohl ein nahezu diebstahlsicherer Safe vorhanden ist.

Tipp 2: Lange Passwörter verwenden

Je kĂŒrzer das Passwort, desto leichter kann dies durch Kriminelle geknackt werden. Auf vielen Portalen rĂ€t man zu Passwörtern mit mindestens 8 Zeichen. Wir raten zu mindestens 12 Zeichen, verwenden jedoch selbst Passwörter ab 16 Zeichen. NatĂŒrlich stellt ein lĂ€ngeres Passwort auch eine gewisse HĂŒrde dar. Schließlich muss man sich nun deutlich mehr Zeichen merken und auch deutlich mehr Zeichen regelmĂ€ĂŸig eingeben. Doch genau vor dieser Herausforderung stehen auch Kriminelle. Denn je lĂ€nger das Passwort, desto mehr Kombinationen sind möglich und je mehr Kombinationen bedeutet gleichzeitig mehr Zeit.

Tipp 3: PasswortstĂ€rke durch Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen

Passwörter, die ausschließlich aus Buchstaben, oder Zahlen bestehen, können von Kriminellen sehr schnell geknackt werden. Deutlich schwieriger sind dagegen Passwörter, die eine Kombination aus Kleinbuchstaben (a-z), Großbuchstaben (A-Z) Zahlen (0-9) und Sonderzeichen ($,%,#,!,
) willkĂŒrlich angeordnet bestehen. Eine kleine Kostprobe gefĂ€llig?

  • 1(1)Bs9R59MD&))%$
  • Ă€j%ĂŒ3yPÖgLp23VÜTa

Sie können unseren Passwortgenerator benutzen, oder zur Erstellung von Passwörtern einige EselsbrĂŒcken nutzen, die wir nachfolgen vorstellen möchten. Keinesfalls sollten Sie jedoch die hier beispielhaft abgedruckten Passwörter verwenden.

Passwort: !b73g+v€mdEvWiI

(!)ch bin 1973 geboren und (+) verdiene Geld (€) mit der Erstellung von Websites im Internet.

Das Ich kennzeichne ich mit einem Ausrufezeichen, wÀhrend ich dann jeweils den ersten Buchstaben des Satzes mit einigen Ausnahmen betrachte. Und ersetze ich durch das mathematische Pluszeichen (+) und Geld lÀsst sich mit dem Euro-, oder Dollarzeichen ersetzen.

Tipp 4: keine identischen Passwörter verwenden

TatsĂ€chlich ist die Verwendung identischer Passwörter nicht nur das grĂ¶ĂŸte Problem, sondern stellt auch die grĂ¶ĂŸte Herausforderung dar dies eben nicht zu tun. Denn in je mehr Portalen man angemeldet ist, desto mehr Passwörter benötigt man. Password-Safe Tools können hier Abhilfe schaffen. Alle Passwörter werden in einer Applikation verschlĂŒsselt gespeichert.

Tipp 5: RegelmĂ€ĂŸiges Ändern von Passwörtern

Das regelmĂ€ĂŸige Ändern von Passwörtern erhöht zusĂ€tzlich den Schutz der unterschiedlichen Konten im Netz. Das Ändern von Passwörtern solltest Du in AbhĂ€ngigkeit zur PasswortlĂ€nge entweder nach 6 oder 12 Monaten erneut durchfĂŒhren. Bei einer PasswortlĂ€nge ab 16 Zeichen ist eine jĂ€hrliche Änderung ausreichend. Bei kĂŒrzeren Passwörtern empfehlen wir eine PasswortĂ€nderung nach 6 Monaten. Idealerweise tragen Sie sich einen Serientermin in ihren Kalender ein, damit Sie das Ändern ihrer Passwörter nicht vergessen.

Tipp 6: Passwörter kombinieren

Je lĂ€nger das Passwort, desto besser. Doch irgendwie ist es gar nicht so einfach sich neue Passwörter schnell einzuprĂ€gen. Kombiniert man jedoch bisher verwendete Passwörter, ergeben sich einerseits viele neue Kombinationen, andererseits wird das neue Passwort deutlich lĂ€nger und ist dadurch von Kriminellen schwieriger zu knacken. Allerdings sollte man nicht das Passwort „Passwort“ mit „1234567890“ kombinieren ;), denn Passwort1234567890 ist nun auch nicht gerade sicher.

Tipp 7: Passwörter nicht speichern

In der Tat gibt es bereits diverse Möglichkeiten seine Passwörter zu speichern. So wird man bereits ĂŒber den Webbrowser gefragt, ob das Passwort gespeichert werden soll. Eigentlich eine ganz bequeme Sache, denn so muss man beim Anmelden nicht immer das Passwort hĂ€ndisch eintragen, sondern es wird automatisch eingesetzt. Doch genau das kann einem auch zum VerhĂ€ngnis werden. Insbesondere dann, wenn sich Kriminelle mit Spyware Zugriff auf ihren heimischen Rechner verschaffen. Nun gibt es aber auch Software, sogenannte Password-Safe Tools, mittels welcher alle Passwörter in einem Programm geschĂŒtzt sein sollen. Doch auch hier gibt es Schwachstellen. So gab es bereits in der Vergangenheit erfolgreiche AusspĂ€hungen von Tools wie beispielsweise 1-Password.

Tipp 8: 2 Faktor-Authentisierung

Die 2 Faktor-Authentisierung, hĂ€ufig auch 2-Faktor-Authentifizierung genannt, bieten heute bereits soziale Netzwerke, diverse E-Mail-Dienste, als auch Onlineshops. Über die mittelbare 2-Faktor-Authentisierung ist ein Zugriff nur mit bereits authentifizierten GerĂ€ten möglich. Geschieht ein Zugriff ĂŒber ein neues GerĂ€t, muss dies zunĂ€chst ĂŒber ein bereits authentifiziertes GerĂ€t aktiviert werden. Ein Beispiel: Sie kaufen sich ein neues Notebook und melden sich das erste Mal bei iTunes, oder Facebook an, erhalten Sie eine Nachricht an alle bereits authentifizierten GerĂ€te. Erst wenn Sie selbst dies bestĂ€tigen, erhalten Sie Zugriff ĂŒber dieses neue GerĂ€t auf ihr Konto. Die 2-Faktor-Authentisierung ist daher ein sehr wirksamer Schutz vor Angriffen.

Auch wenn Sie jetzt denken, dass dies ganz schön viel Aufwand ist, ist dieser Aufwand gemessen an dem potentiellen Schaden weitaus geringer.

Laden Sie jetzt kostenlos unseren Ratgeber – Passwortschutz – Zugriff richtig schĂŒtzen herunter.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here